Autoren Archiv: Mag. Jan Schifko

COVID-19-Update: Mietzinsstundungen bei Wohnungsmieten

Mit dem 3. Corona-Maßnahmenpaket vom 3.4.2020 greift der Gesetzgeber nun auch ins Mietrecht für Wohnungen ein. So müssen Mieter einer Wohnung keine Mietzinszahlungen, die zwischen dem 1.4.2020 und 30.6.2020 fällig werden, leisten, wenn sie aufgrund der COVID-19-Krise in ihrer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit erheblich beeinträchtigt sind. In diesem Fall kann der Vermieter den Mietvertrag weder aus wichtigem Grund kündigen noch dessen sofortige ... Mehr lesen »

COVID-19 und Mietrecht: Mietzinsminderung während der COVID19-Krise aus Mietersicht

Derzeitige Rechtslage: 19.3.2020, 10 Uhr Grundsätzliches: Gemäß § 1104 ABGB – als Spezialregelung im Verhältnis zur allgemeinen Mietzinsminderungsregelung des § 1096 ABGB – entfällt die Zahlungsverpflichtung des Mieters bei „außerordentlichen Zufällen“. Dies gilt auch für gewerbliche Mietobjekte und im Gesetz wird die „Seuche“ als einer dieser Zufälle ausdrücklich genannt. Nach der Rechtsprechung handelt es sich um elementare Ereignisse, die stets ... Mehr lesen »

COVID-19 und Immobilienrecht

  Kunden bleiben wegen Corona aus: Müssen Gewerbetreibende die volle Miete zahlen? KWR Bau- und Immbolienrechtsexperte Jan Philipp Schifko exklusiv im Interview mit der Presse! Hier geht’s zum Artikel: Interview_diePresse_Immobilienrecht   Mehr lesen »

Die Sicherstellungsmöglichkeiten bei Bauwerkverträgen

Das  Bauvertragsrecht kennt zahlreiche Sicherstellungsmöglichkeiten, sowohl für den Auftraggeber als auch für den Auftragnehmer. Manche, wie Deckungs- und Haftungsrücklass sind Standard und in (fast) jedem Professionistenvertrag enthalten. Andere Sicherungsmittel, wie beispielsweise Anzahlungs- und Erfüllungsgarantien werden vor allem bei höheren Auftragsvolumina regelmäßig vereinbart. Auch § 1170b ABGB – das Sicherstellungsrecht des Auftragnehmers – wird in der Baupraxis immer relevanter. Alleine die ... Mehr lesen »

Vorsicht ist besser als Nachsicht! Die Vorbehaltsregelung der ÖNORM B 2110

Der überwiegenden Anzahl von Bauwerkverträgen, seien es Verträge zwischen Bauherren und Professionisten oder aber auch zwischen Generalunternehmern und ihren Subunternehmern, wird die Werkvertragsnorm schlechthin, das ist die ÖNORM B 2110 (derzeit in der Fassung vom 15.3.2013) zu Grunde gelegt. Die ÖNORM B 2110 versucht einen fairen Ausgleich zwischen den Interessen des Auftraggebers und des Auftragnehmers zu schaffen und den speziellen ... Mehr lesen »